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 Rennradfahren auf Sizilien      

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Tour gen Etna

        

  Tour zum Monte Limbara 


Team POWER-ON auf der IFMA 2006

     


  



 


Rennradfahren auf Sizilien

...ist schon eine sehr exklusive Angelegenheit.

Exklusive in sofern –

=> es gibt nicht so viele Bike-Stationen / Radreiseveranstalter wie z.B. auf Mallorca
=> somit ist die Anzahl der hier anzutreffenden "Gleichgesinnten" auch recht begrenzt
=> die abwechselungsreiche Landschaft, mit einer unglaublich vielfältigen Vegetation
=> das zum größten Teil gut ausgebaute aber verkehrsarme Strassennetz
=> das herrliche Wetter

– auf jeden Fall war’s so im Mai 2007

Also, ein echt tolles Radrevier, was ich wirklich nur empfehlen kann.

Da ich bereits im Mai 2006 mit dem Auto eine Insel-Rundfahrt gemacht hatte und ich wusste,
dass ich mir in Cefalu - im Hotel Kalura - ein Rennrad leihen konnte, befanden sich natürlich im meinem Reisegepäck
die nötigen Utensilien wie Pedale, Rennradschuhe, Helm sowie die restlichen Rennradklamotten.

hier geht’ s zum Hotel Kalura Von meinem Urlaubsort – San Giorgio – liegt Cefalu nur rund 90 km entfernt und so plante ich auf einem meiner Tagesausflug natürlich einen kleinen Abstecher zum Hotel Kalura.

(Wer sich näher über das Hotel, die Lage oder speziell über das Radsportangebot informieren möchte, der sollte auf das entsprechende Worte klicken.)

Dort lernte ich den Hotelbesitzer Gerrit Curcio kennen, der ein überaus freundlicher, hilfsbereiter und „sportverrückter“ Mensch ist. Da er perfekt Deutsch spricht, war es überhaupt kein Problem ihm klarzumachen, dass ich mir bei ihm für ein Woche ein Rennrad leihen wollte.

Auf die Angabe meiner Wunsch-Rahmengrösse sagte er:

„60 ziger Rahmen – ja habe ich noch ein neues STEPPENWOLF im Karton. Kann ich Dir bis 17 Uhr fertig machen“

BINGO – mein grinsendes Gesicht und das Strahlen in meinen Augen verriet im wohl sehr schnell,
dass er damit bei mir einen Volltreffer gelandet hatte. Die Zeit bis dahin verbrachte meine Frau und ich
in der Stadt und am Strand von Cefalu.
Meine Vorfreude war riesengroß und ich hatte bereits eine "besondere Tour" in Planung.

Gerrit war den Tag über abgehalten worden das STEPPENWOLF fertig aufzubauen und so fehlten noch Kleinigkeiten wie Lenkerband, Sattel und Sattelstütze, als wir gegen 16:30 Uhr zum Hotel zurückkehrten.


Während wir gemeinsam die restlichen Arbeit an dem Rad durchführten, unterhielten wir uns über die tolle Berglandschaft fast angrenzend an dem Hotel und „Fachsimpelten“ über viele Dinge aus dem Radsport.

Ich bekam noch eine Tacho, Werkzeug, Schläuche, 2 Flaschenhalter und Trinkflaschen eingepackt und
als ich das Rad im Auto verstaut hatte, verabschiedete ich mich von Gerrit.

Das Abendteuer " Rennradfahren auf Sizilien " konnte jetzt für mich beginnen.

ALU-Locke vom


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Sizilien - Tour gen Etna

Ja, nachdem ich mir das STEPPENWOLF im Bike-Hotel Kalura für eine Woche ausleihen konnte, nutze ich natürlich häufiger in den frühen Morgenstunden die Gelegenheit zu einigen Ausfahrten.

Kurz vor der Abreise nach Sizilien hatte es dann doch noch mit der Auslieferung


der neuen Bike-Collektion von zur PowerBar - Page geklappt.

Leider gab es zu den schwarzen Trägerhosen nur passende Langarm-Trikots,
was aber bei der starken Sonne auf Sizilien dann als "zusätzlicher Lichtschutzfaktor" dienlich war.:DD

Hier meine Route gen Etna in der Gesamtübersicht. Da die Strecke sehr schön war, bin ich sie in der Woche zweimal gefahren.


Sizilien 20007 Tour gen Etna - Teil 1.

Der 1. Teil meiner Strecke führte über Patti Marina hoch zum Capo Tindari,
wo die Wallfahrtskirche mit der Schwarzen Madonna steht.
Bei klarem Wetter konnte man sehr deutlich die anderen Vulkaninseln - Vulkano, Lipari oder gar Stromboli - sehen.
Auch ist der Ausblick vom Kirchvorplatz auf das Meer und
dem Strand von Oliveri immer eine willkommene Fahrtunterbrechung.
Im Anschluss eine kleine Abfahrt runter nach Oliveri und flach weiter durch Furnari zum Abzweig auf die SS185


Sizilien 20007 Tour gen Etna - Teil 2.

Ab dem 2. Teil der Tour beginnt nicht nur die Kletterpartie auf 1125 Meter über dem Meeresspiegel,
sondern man befindet sich auch auf der Strecke, die am 14.05.2003 beim Giro d’Italia gefahren wurde.
Die Etappe (180km) führte von Messina nach Catania und Petacchi gewann vor Cipollini.

Sicherlich ein zusätzlicher Anreiz neben der abwechslungsreichen Aussicht auf die Berge,
das breite Flussbett, die blühende Landschaft und den weiten Blick bis aufs Meer.
Der Anstieg bis Novara di Sicilia ist nicht sehr steil und übermäßig anstrengend,
dafür aber konstant und ca. 20 km lang.
Genau kann ich das nicht sagen,
da ich den Sender des mitgenommen Radcomputers nicht an das STEPPENWOLF anbringen konnte.
Eigentlich eine typische Situation für mich dieses Jahr.
Denn auch mit meinem HAC4 hatte ich bisher einige Problem und Aussetzer,
so dass das Kilometerzählen bei mir 2007 in den Hintergrund gestellt ist.

„Genussfahrten“ so lautet mein Motto dieses Jahr und
dazu passt die Tour gen Etna auf jeden Fall.


Sizilien 20007 Tour gen Etna - Teil 3.

Novara di Sicilia - zählt zu den schönsten historischen Dörfern Italiens –
war meine Verpflegungsstation auf dem Weg zum Etna.
Bei einem Panini con Prosciutto cotto und einer kleinen Cola
genoss ich die Ruhe und den weiten Ausblick, den man von hier oben ins Tal hat.

Frisch gestärkt ging es auf die Passhöhe Mandrazzi - 1125 hm -
und von dort in eine fantastische Abfahrt in Richtung Francavilla di Sicilia.


Sizilien 20007 Tour gen Etna - Teil 4.

Ich glaube, die Bilder sprechen für sich und jeder,
der schon mal in ähnlicher Umgebung unterwegs war,
der kann sich vorstellen mit welcher Lust und Laune
ich diesen Streckenteil erlebt habe.

 :D  :D :DD

Am Wendepunkt ging es dann auf dem gleichen Weg wieder zurück.
Keinesfalls langweilig, denn man sieht die Strecke aus einer anderen Blickrichtung und das Schönste dabei ist:
Man fährt die ganze Strecke - bis auf die wenigen Flachpassagen - nur Bergauf.

Gruß ALU-Locke :wave: vom


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Sardinien - Tour zum Monte Limbara

Nach längerer Pause bin ich während meines Urlaubs auf Sardinien mal wieder aufs Rennrad gestiegen.
Einem alten Ritual folgend hatte ich natürlich mein lieb gewonnenes Pinarello im Gepäck. (Stahlrahmen mit Ultegra 8-fach)

Da ich schon häufiger in den Norden von Sardinien gereist bin, genauer gesagt, zwischen Santa Theresa di Gallura und Palau, ist mir die Gegend dort sehr geläufig. Beim Studieren der Landkarte vor 2 Jahren ist mir der Mont Limbara (1385 m) ganz in der Nähe meiner Urlaubsbleibe aufgefallen, also stand für dieses Jahr mal ein Anstandsbesuch auf diesem Berg an. Die lange Pause nach der Transalp hatte meine Form im wahrsten Sinne des Worte in Mitleidenschaft gezogen – 5 KG plus – und weil ich meine Bergziege


 
GIANT TCR 2

nicht zur Verfügung hatte, war ich schon sehr skeptisch, ob ich mit der vorhandenen Übersetzung von 39/52 11-25 überhaupt diese Kapitel aufschlagen sollte.

Also was macht man in solch einer Situation – richtig, man fährt sich etwas ein und probiert sich an 10 % Passagen. Da wird der ein oder andere Leser vielleicht stutzen, aber 10 % und noch „Hochprozentigeres“ gibt es sehr wohl auf dieser prachtvollen (Rennrad)Insel. Langjährige TOUR-Magazin-Leser werden sich evt. noch an einen Sardinien-Reisebericht von 9/1998(den aktuellen Berichte findet ihr hier: Radreise Sardinien ) erinnern, indem 3 Tourvorschläge vorgestellt wurden. Einer dieser Vorschläge ist seither meine Lieblingsrunde wenn es mal über 100 Km an einem Tag gehen darf.

Dieses Jahr hatte ich mir zur Vorbereitung auf meine Königsetappe zum Monte Limbara aber ein andere Vorbereitung ausgesucht.

Neben zwei Ausfahrten von jeweils 60 und 40 Km in der näheren Umgebung, auf denen ich mich an die Übersetzung und an das bergige Gelände gewöhnen konnte, wollte ich den Besuch bei unserem sardischen Freund Angelo nach Sassari mit dem Rennrad fahren.

Von Santa Theresa di Gallura aus gibt es zwei Möglichkeiten zur Provinzhauptstadt Sassari zu gelangen.


Die eine Möglichkeit führt etwas bergisch aber überwiegend mit starkem Gegenwind über die Küstenstrasse an Castelsardo vorbei und hat eine Länge von ca. 100 Km. Die andere Möglichkeit geht durch das Landesinnere über Tempio Pausanina und das war meine Auswahl.


Streckenlänge und Profil ist aus der Grafik ersichtlich und ich muss gestehen, es war eine wunderschöne abwechslungsreiche Fahrt durch die Landschaft Sardiniens, die mir viele neue Eindrücke vermittelte.

 

Hier muss man einfach mal anhalten und den Helm absetzen

Und diese Tour gab mir die Sicherheit auch mit dieser Übersetzung den Monte Limbara in Angriff zu nehmen, zumal die ersten 52 Km auch auf der Königsetappe überwunden werden mussten.

Also 4 Tage später war es dann soweit – der Ausflug zum

 


Monte Limbara
.

 


Die äusseren Bedingungen waren ideal und meine Einstellung und Stimmung für diesen Tour ebenso. Start um 7:30 bei 24 Grad, Sonnenschein, kein Wind und im Finisher-Outfit der Jeantex-TOUR-Transalp 2006.

DSC00748

In meinem „Reisegepäck“ eine Windjacke  sowie PowerBar Flasche PowerBar Flasche

Ohne „einrollen“ oder „warmfahren“ geht es eigentlich direkt mit „Bergauf“ los und nach wenigen Minuten habe ich den ersten „Top of the Hill“ erreicht und genieße den Ausblick auf das Conca Verde, das Meer und die kleineren Inseln.


Conca Verde

Einige Kilometer weiter, auf der SS133 Richtung Palau, kommt mein Abzweig nach San Pasquale. Die häufiger schon gefahrenen kurzen 10 % Passagen bringen mich an diesem Morgen nicht wirklich in Schwierigkeiten, sondern ehr etwas mehr auf Betriebstemperatur.

 
Aussicht von San Pasquale

Auch von hieraus hat man einen tollen Überblick über die Küste und bei klarem Wetter kann man Korsika mit den weißen Kreidefelsen von Bonifacio sehen. Mein Weg führt mich weiter über eine kleine Strasse zurück auf die SS133. Von dort über Bassacutena, Lugosanto gen Tempio Paussania fahre ich durch Korkeichenwälder, Weinanbauflächen und Weidelandschaft für Kühe und Schafe.


 

Das Profil auf dieser Strecke machen mir keine Problem – ehr der zunehmende Gegenwind, der auch noch Wolken mit sich führt.


 
Tempio Pausania

In Tempio Pausania muss ich mich etwas durch den Verkehr schlängeln und nach dem Abzweig Richtung Oschiri fragen, bis ich auf der SS392 bin. Von hieraus ist der Monte Limbara bereits ausgeschildert und nach 8 Km auf einer gut ausgebauten Strasse, geht es links ab zum Gipfel. „Begrüßt“ wird man von einem alten Strassenschild, auf dem die 10 % Steigung kaum noch zu erkennen ist. Aber das ist auch nicht so wichtig, denn man merkt es umso mehr am Strassenverlauf und in den Beinen. Die Strassenführung besteht aus vielen kurzen steilen geradeaus Strecken mit etlichen Kehren und rauem Asphalt. Die Anstrengungen werden aber mit einem tollen Pamorama und klarer Luft belohnt.


 


Nach kurzer Pause auf dem Gipfel ging es mit Windjacke bekleidet den Berg wieder runter und meine Rückfahrt verlief in ungekehrter Reihenfolge. Hier kam mir jetzt der kräftige Rückenwind sehr zu gute und nach ca. 6 Stunden war ich am Startpunkt wieder zurück.

 


 
Grüße von der ALU-Locke aus dem


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Team POWER-ON auf der IFMA

 

  Glänzende Augen bekam Achim bei diesen Schmuckstücken.
Es ist immer noch ein „heimlicher Wunsch“ sein Pinarello Stahlroß gegen eins dieser Räder zu tauschen.

   

Falk war hin und weg, als er „die Rakete“ gesehen hatte.

 

Da mischte sich wohl der Kinderwunsch nach einer „tollen Seifenkiste“ mit seinem jetzigen Hobby, dem Rennradfahren.
Als Doppel-Finisher der Jeantex-TOUR-Transalp sucht man halt immer wieder
zwischen den Starts nach Abwechslung und neuen Herausforderungen.

Seine Begeisterung lässt viele Vermutungen und Hoffnungen für seinen Sohn zu.

  

Frank Regge, der den technischen Support für das Leistungsmess-/Trainingssystem


im Hause Busch+Müller leitet,

zeigte in einer eindrucksvollen Demo, den Leistungsumfang dieser Messeinheit.

Erläuterung der unterschiedlichen Display-Einstellungen und Anzeigewerte
während der verschieden Trainingsprogrammabläufe.


 

Anschaulich und sehr aussagefähig,
die diversen Auswertungsmöglichkeiten anhand von grafischen und farblichen Darstellungen.

Übrigens, was da so gross und so hell am Lenker scheint,
ist die neue Frontleuchte BIG BANG - ein echtes HIGHLIGHT im wahrsten Sinne des Wortes.

Eine andere gut und sehr witzige Idee ist dieser Automat,
der bereits an über 200 Stellen in Deutschland aufgestellt ist.
Ein Klick auf das Foto und weitere Info’s erhaltet ihr dort.

Es war ein sehr aufschlussreicher Nachmittag.
Aus den mitgebrachten Prospekten und gewonnenen Eindrücke erwachsen bestimmt neue Ideen und Projekte.

Mal sehen was im Winter so geht - POWER-ON.


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