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Jeantex-TOUR-Transalp 2008

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                         ETAPPENÜBERSICHT

Etappe 1:   Oberammergau - Sölden       140 Km   2453 Hm
Etappe 2:   Sölden              - Brixen        124 Km   3093 Hm
Etappe 3:   Brixen               - St.Vigil         90 Km   2909 Hm
Etappe 4:   St.Vigil               - Sexten       101 Km   2128 Hm
Etappe 5:   Sexten                - Falcade     130 Km   3146 Hm
Etappe 6:   Falcade               - Feltre        116 Km   2638 Hm
Etappe 7:   Feltre                  - Bibione     154 Km     482 Hm  
                           Gesamt: 885,59 km und 18.844 Höhenmeter

Anreise  vom Team POWER-ON

Nun, da Dick bereits am Freitagabend aus Holland angereist war,
konnten wir am Samstag nach dem Frühstück gemeinsam den Mietwagen
für die Anreise nach Oberammergau abholen.
               




Geplant war gegen 8 Uhr –
wurde dann aber doch 8:30 bis wir bei der Mietwagen-Station aufschlugen.



Auch aus dem vorbestellten VW Touran wurde leider nichts –
dafür durften wir uns an einem Nissan Pathfinder incl. Automatik und vielen Extras „erfreuen“. Um es kurz zu machen –
das Auto ist eine wahre „Spritschleuder“ und das eingebaute Navi verschaukelte uns auch ganz gewaltig, so dass meine teuerste Anreise nach Oberammergau über München und Garmisch nach fast 7 Stunden endete.



Die Akkreditierung verlief ohne großes Warten und Schlange stehen – kein Wunder um 17 Uhr sind fast 100 % der Teilnehmer schon angemeldet.
Das war auch deutlich bei der Buchung der Massage-Termine zu erkennen.

„Ja, durchgängig alle Tage – da kann ich Euch nur noch 19:45 anbieten“

„Dick was meinst Du dazu? - Dick?“ –
Dick mein Teampartner stand aber nicht mehr neben mir -  Dick war nicht zu sehen und irgendwo anders bereits beschäftigt.

Also schnelle „Team-Entscheidung“ - Massage war immer gut und würde mir bestimmt bei meinen bereits mitgebrachten Rückenproblemen helfen –

Bingo bitte eintragen: 

Startnr. 123 um 19:45.

 
Danach zum „einchecken“ bei der Pension Neu, ein immer wieder gern gewählter Ausgangspunkt für das Abendteuer Jeantex-TOUR-Transalp. Hier traf ich dann auch alte Bekannte aus der „il-grupetto“-Aera wieder, das Team „Auslese vom Spitzingsattel“ und „Fette Kette“.
Nach dem wir glücklicherweise noch den Wagen an der Mietwagen-Station in Ogau abgegeben konnten,
trafen wir uns noch mit Marc (ebenfalls TRIPLE-Finsher der JTT) und seiner Familie an der „berühmten Eisdiele im Dorfzentrum.“ Marc, der wie er selbst sagt „rennradtechnisch eine Babypause einlegt“ wünschte uns eine gute Transalp, viel Spaß und gutes Gelingen ohne viele Qualen.

Das war sicherlich ernst und gut gemeint, aber vielleicht auch schon mit einer gewissen Vorahnung.

Uns zog es danach mit knurrendem Magen zur Eröffnungs-Pasta-Party und auf dem Weg dorthin trafen wir
Susen und Mike – das Team Rad Rebellen.

Susen hat ein wahnsinnig gutes Organisationstalent - aufopferungsvoll hat sie fast all unsere Zimmerreservierungen für die Transalp durchgeführt und auch das Team POWER-ON für die Transalp 2008 zusammengebracht.

Dafür von dieser Stelle nochmals
vielen Dank!!!

(Ich glaube, sie hat auch häufig auf der Transalp
über unseren „POWER-ON - Teamgeist“ schmunzeln können
und ihren Spaß dabei gehabt)

Beim abendlichen „Pasta-Fassen“ lernte ich dann auch Dieter und Norbert vom Team Dino kennen,
ein Team was auch auf der „TEAM-MAP zur Jeantex-TOUR-Transalp“ vertreten ist und im weiteren Verlauf
der Transalp für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgte.



Nach dem Essen zurück zur Pension Neu, Räder und Trikots mit den Startnummern bestücken,
Taschen umpacken und ab ins Bett –
schließlich will man ausgeschlafen das Projekt

TRIPLE-FINISHER
angehen.





Etappe 1


in Bayern/Ammergauer Alpen (D) – 837 Meter

Auch im sechsten Jahr der Jeantex-TOUR-Transalp fällt der Startschuss
im hübschen Oberammergau. Der Ort liegt am Rande der bayerischen
Alpen. Geprägt wird die Landschaft durch verschlungene Talstraßen,
die wie geschaffen sind für spektakuläre Rennradstrecken.

Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

1. Etappe : Oberammergau nach Sölden 

Etappen-Vorstellung von Uli  Stanciu
Das Warten hat ein Ende

Die Jeantex-TOUR-Transalp 2008 beginnt ganz entspannt: Von der Dorfstraße schlängelt sich das Fahrerfeld an Schloss Linderhof vorbei hoch zum Ammersattel (1.096 Meter). Dann geht es immer leicht bergab am Plansee vorbei runter nach Reutte. Zum ersten Mal etwas anspruchsvoll wird es nach 62 Kilometern – das Hahntennjoch wartet auf die Teams. Hier zeigt sich, wer seine Kräfte gut eingeteilt hat, denn dieser 1.894 Meter hohe Übergang ins Gurgltal ist im oberen Teilziemlich steil. Danach saust man runter nach Imst im Inntal und über die Dörfer Roppen und Sautens weiter ins Ötztal. Die letzten 40 Kilometer ziehen sich langsam bergauf nach Sölden.


       
Gesamtstrecke: 140,68 km Höhenmeter: 2440 Hm bergauf
Pässe: Ammersattel, Hahntennjoch



8 Uhr
aufstehen, frühstücken, restlichen Klamotten in die Tasche und ab in die Radklamotten.
Zum ersten Mal stellten wir fest, dass an den neuen PowerBar-Trikots die Taschen recht klein geraten sind und die Dinge,
die man so für die anstehende Etappe braucht, nur schwerlich untergebracht werden konnten.

   
Dick packte, da er keine Satteltasche hat, noch zwei Schwalbe-Schläuche, ein Mini-Werkzeug und
die neue PURO-Pumpe von SKS dazu. Hinzu kam noch seine obligatorische Zwischenmahlzeit (2 Käse-Schinken-Brote).

Alles verstaut machten wir uns zum Startbereich auf, nicht ohne beim Rose-Service-Stand die Luft in den Reifen zu prüfen und bei Susen und Mike im Startblock D vorbei zu schauen, um den beiden eine gute Fahrt zu wünschen.

10 Uhr – Start zur Jeantex-TOUR-Transalp 2008




 

Dick und ich wollten die Sache nicht zu hastig angehen und fanden eine geeignete Gruppe
mit der wir über Ammersattel und am Plansee vorbei in Richtung Hahntennjoch fuhren.


In dieser Gruppe lernte ich dann auch Stefan und Klaus persönlich kennen, mit denen ich im Vorfeld der Transalp wegen der Teilnahme an meiner GOOGLE-MAP – Aktion mehrmals per Mail Kontakt hatte.

Stefan, der in Österreich wohnt, machte mich wenige Kilometer vor dem ersten ernsthaften Anstieg auf die zunehmende Bewölkung in weiter Ferne aufmerksam und meinte:
„Da kommt gleich mächtig Regen auf uns zu“.

Und so war es dann auch. Die erste Rampe konnten wir noch im Trockenen fahren, aber im weiteren Verlauf bis zur Verpflegung schüttete es wie aus Eimern.

"Prima, mein Wetter und genau das Richtige für mein Kreuz"
dachte ich mir.

An der Verpflegung war die Hölle los, da neben den Teilnehmern auch noch Motorradfahrer und Autos die schmale Strasse verstopften.

Unser Plan für diesen ersten STOPP war eigentlich, nur kurz die Flaschen aufzufüllen und auf der Fahrt zu essen. Aber das reichliche Angebot an Bananen und sonstiger fester Nahrung hielt Dick von einer schnellen Weiterfahrt ab. So überholte uns Susen, gerade als wir uns von der „Oase“ gen Gipfel aufmachen wollten.

Dick hatte es nicht mitbekommen und als ich ihm davon erzählte und Mike zu uns aufschloss, war das Rennfieber in Dick entfacht.

Er und Mike machten sich auf den Weg um Susen einzuholen und ich, ich bemühte mich um eine schmerzfreie Fahrweise.

 

         Team Oid Gnua - Stefan und Klaus

Ich hatte mich schon am Morgen vorsorglich mit einem ABC-Pflaster im Lendenwirbelbereich präpariert, nur die Nässe und die teilweise steilen Anstiege bereiten mir sichtlich Schwierigkeiten. Schmerzen in der Rücken- und Gesäßmuskulatur und zeitweise im linken Knie ließen keinen Runden-Tritt aufkommen.
 
Der Aufstieg zog sich, wurde zur echten Qual und ich verlor den Anschluss an Susen, Mike und Dick.
Einige Kurven und Stellen erkannte ich aus den letzten Auffahrten wieder und erinnerte mich an die harte Zeit die Falk,
mein früherer Teampartner, 2005 hier durchlebt hatte.

Irgendwann war dann der Gipfel erreicht und dort wartete Dick auf mich. Wir zogen unsere Jeantex-Regenhosen an,
um nicht auf der langen Abfahrt allzu sehr auszukühlen.

Trotzdem waren wir froh, als das Tal erreicht war und der Regen aufhörte. Wir schlossen zu einer Gruppe auf und bei gutem Tempo ging es weiter Richtung Sölden. Einige Kilometer vor dem Etappenziel begann es wieder zu regnen. Die Gruppe zog sich auseinander und da Dick in der Spitze der Gruppe fuhr, verloren wir uns aus den Augen.
Ich absolvierte die restlichen Kilometer alleine und an der Abbiegung zur Zieleinfahrt in Sölden warte Dick auf mich.
Nach der Zieldurchfahrt stellten wir uns erst einmal unter und warteten die nächste fette Schauer ab,
bevor wir mit den Taschen auf dem Rad zu unserem Hotel schoben.

      
  Danach folgte ein immer gleicher Ablauf für die nächsten Tage:

  Duschen,   Radklamotten waschen,    Rad säubern und Kette ölen,
                       
                        Essen und dann    



Mit Nils, dem Termin(koordin)ator vom Jeantex-Massage-Team, konnte ich mich wegen meiner Rückenschmerzen darauf einigen, dass ich von Michael Sichermann massiert wurde.
Ich erzählte ihm kurz meine Beschwerden und er wusste direkt wo er ansetzten musste, um das Problem zu bearbeiten.
Michael, der selbst ein Extrem-Sportler und meines Erachtens ein sehr guter Physiotherapeut ist, lokalisierte in der linken Gesäßmuskulatur einen Muskel, der bei Verkrampfung/Verhärtung mitunter die Nervenreizung verursachte,
die zu meinen Schmerzen und teilweise zur Taubheit der Zehen führte.

Um es vorwegzunehmen –
ohne die tägliche Massage und Behandlung sowie seiner Tipps wäre ich bestimmt nicht
auf dem Rennrad in Bibione angekommen.

Nach der Massage genehmigten wir uns noch ein Bierchen auf das erste Etappenziel und im Hotel schauten
wir auf das Profil der nächsten Etappe.

Das Dach der TOUR wartet schon auf uns.

Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 5:55.06,7   -   63 Platz –Kategorie    -   458 Platz-OVERALL



Etappe 2

im Ötztal/Tirol (A) – 1.377 Meter

Sölden liegt inmitten des Ötztales, welches sich vom oberen Inntal in

Richtung Süden erstreckt. Der höchste Berg des Landes, die
Wildspitze, befindet sich in den Ötztaler Alpen, auch das größte
Gletschergebiet der Ostalpen. Nirgendwo im Alpenbereich gibt es auf
solch engem Raum so viele Gipfel über 3.000 Meter. Ob für Wanderer,
Radler, Eisfexe, Hochtourengeher, Ski- oder Snowboarder – Sölden ist
weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

2. Etappe : Sölden nach Brixen                        

 
 Gesamtstrecke: 124,02 km Höhenmeter: 3216 Hm bergauf
Pässe: Timmelsjoch, Jaufenpass


Etappen-Vorstellung von Uli  Stanciu
Höchster Punkt der Tour
Bei dieser Etappe erwartet die Fahrer einer der Höhepunkte der Jeantex-TOUR-Transalp: das Timmelsjoch,
mit 2.509 Metern der
höchste Pass dieses Rennens. Von Sölden geht es 1.300 Höhenmeter bergauf zum Alpenhauptkamm, dabei hat man die Gletscher der Ötztaler Alpen immer vor Augen. Die Tunnel nach der Passhöhe werden von der Feuerwehr beleuchtet, trotzdem ist hier Vorsicht geboten. Runter nach St. Leonhard in Südtirol gibt es viele enge Kurven. Die nächste Herausforderung für die Radler ist der Jaufenpass. Stetig zieht sich die Straße bergauf bis auf 2.094 Meter Höhe. Nach Sterzing kann man anschließend hinunter düsen. Von dort geht es auf der Brenner Bundesstraße leicht bergab bis Franzensfeste. Dann folgen noch ein paar kurze Anstiege nach Aicha und Schabs. Bergab rollt man am Ende nach Brixen.


Regen, Nebel, Kälte und etwas Sonne - das waren die Witterungsbedingungen an diesem Tag

Hinzu kam, dass wir die schweren Taschen morgens selbst zum Sammelplatz transportieren mussten.
Völlig daneben dieser „freundliche Service vom örtlichen Touristenverein“ und absolutes Gift für meinen Rücken,
wie sich später zeigte.

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Susen und Mike erledigten wir das gegen 8 Uhr wieder mit unseren Rädern. Da unser Startblock D direkt 50 Meter neben unserem Hotel lag, hatten wir noch genug Zeit bis zum Start um 9 Uhr.

Ich legte mich noch etwas aufs Bett und Dick machte sich auf, um eine Ansichtskarte zu besorgen. Wir verabredeten uns so, dass Dick vor dem Balkon pfeifen sollte, damit ich dann mir dem Rad runter auf die Strasse komme und wir gemeinsam zum Start gehen.

Nach einer ¼ Stunde war von Dick nichts zu sehen oder zu hören und so fuhr ich dann um 10 Minuten vor 9 Uhr in den Startblock.
Ich hielt Ausschau nach meinem Teampartner, aber er war nirgends zu sehen.


Kurz bevor der COUNTDOWN für die 2. Etappe los ging, kam Dick freudestrahlend um die Ecke und erzählte mir, dass er von dem netten Mädel am Hotelempfang einen Kugelschreiber bekommen hatte und gleich die Karte geschrieben hatte.

Tja, so standen wir dadurch ganz hinten im Startblock und hatten somit reichlich "Mitbewerber“ vor uns zum Überholen.
Leider wurde daraus bei mir nicht viel.
Bewaffnet mit einem ABC-Pflaster, Beinlingen und der Jeantex-Regenjacke, zum Schutz vor Regen und Kälte, war es mir beim Anstieg sehr warm, fand keinen richtigen Rhythmus und musste Dick bitten etwas Tempo raus zu nehmen.

Generell – hasse ich solcher Art von „Kaltstart" und dann auch noch den Berg hinauf.
Hinzu kam am diesem Morgen dann auch noch Dauerregen, was wirklich kein Heilmittel gegen Rückenschmerzen ist.






Nun gut, auf dem Anstieg zum Timmelsjoch fuhr Dick sein Tempo weiter und an der Verpflegung auf dem Gipfel trafen wir uns wieder. Stärkung mit Banane, Datteln und ein Riegel PowerBar, Flaschen auffüllen, die Regenhosen an.




Ein Gipfel-Foto

 
und dann ging es in die lange Abfahrt.

In St. Leonberg stoppten wir vor dem Anstieg zum Jaufenpass, um die Regenhosen wieder auszuziehen.
Auch das Mixed-Team „Wetterau Express“ (Startnr. 293) nutze die Gelegenheit ihre Regensachen in den mitgeführten
Rucksack zu verstauen. Ich bewunderte das Rennrad von Reinhard, weil es auch von den Reifen her farblich mit dem Rahmen (orange / schwarz) abgestimmt war, und kam mit ihm darüber ins Gespräch.
Tanja und Reinhard - traf ich auf den folgenden Etappen immer wieder mal auf der Strecke.

Wie beim ersten Anstieg des Tages fuhren wir auch den Jaufenpass getrennt hoch. Leider war die Sicht durch die Regenwolken und dem Nebel sehr schlecht. Ich fand es sehr demotivierend keine Aussicht zu haben und sehr lange in der Ferne die Autos oder Motorräder zu hören, die mich überholt hatten.
Zu dem brachten die Verkehrschilder keinen Anhaltspunkt wie weit der Gipfel noch entfernt ist.
Erst die Warnung auf „Rindvieh“-Verkehr auf 3 km, dann ein Warnschild – Steinschlag auf 3 km, Vorsicht bei Schneefall – Achtung Baustellenverkehr - alles auf 3 km.

Nun ja, irgendwann hatte ich auch die letzten 3 km bis zum Gipfel geschafft und Dick im Nebel an der Gipfelstation gefunden.
In alter Tradition holte ich mir eine „Gipfel-Cola“, zog mir die Regenhose wieder an und wir stürzten uns gemeinsam die Abfahrt nach Sterzing runter. Unten im Tal war es warm, also die Regensachen aus und eine schnelle Gruppe suchen.
Wir hatten Glück und bis Aicha fuhren wir mit hohem Tempo in einem 15 – 20 Mann starken Fahrerfeld, wobei sich ein Fahrer vom Team mit der Startnr. 500 an der Spitze sehr verdient machte.                    Besten Dank fürs Mitnehmen.

Als die Strecke von der Hauptstrasse in einen kleinen Anstieg führte, löste sich die Gruppe auf.
Dick und ich nutzen dies für einen kleinen Stopp und fuhren die restlichen Kilometer bis Brixen alleine.

Auch die 2. Etappe war geschafft und wir hofften für die kommenden Tage auf besseres Wetter.

Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 7:26.47,5   -    69 Platz –Kategorie   -   499 Platz-OVERALL



Etappe 3 

in Südtirol (I) – 538 Meter

Brixen mit ihren alten Gassen und Bürgerhäusern, Laubengängen und
Brücken, mit ihren Kirchen, dem Dom, dem Kreuzgang, ihren
gotischen Fresken, mit ihren Alleen und Parks, mit ihren Weingärten
und Obstanlagen, lädt zum Verweilen ein. Die Südtiroler Beständigkeit
und das italienische Flair bilden hier eine gelungene Symbiose. Auch
Radfahrer und Mountainbiker kommen in Brixen auf Touren. Ob
gemütliches Radwandern für die ganze Familie oder anspruchsvolle
Biker - für jeden Bewegungslustigen ist die passende Tour dabei.

Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

3. Etappe : Brixen nach St. Vigil             


Gesamtstrecke: 90,63 km Höhenmeter: 3180 Hm bergauf
Pässe: Würzjoch, Furkelpass


Etappen-Vorstellung von Uli Stanciu
Anspruchsvoll durch die Dolomiten
Nachdem sich die Fahrer in Brixen durch die engen Gassen geschlängelt haben, beginnt der längste Anstieg der Tour: 1.400
Höhenmeter zum Würzjoch. Der lange Bergweg wird immer mal wieder von einigen flachen Passagen unterbrochen. Ab jetzt befindet man sich in den Dolomiten. Nach einer kurvenreichen und anspruchsvollen Abfahrt ins Gadertal, führt die Strecke über Olang zum 1.731 Meter hohen Furkelpass. Und der hat es in sich: bis zu 19 Prozent steile Rampen gilt es zu bezwingen. Dafür sind die Ausblicke vom Pass in die Dolomiten spektakulär. Bei der Fahrt runter nach St. Vigil ist bei den Bikern wieder Konzentration gefordert, es kommen viele enge Kehren.

Der Regen ist vorbei.
Nachdem es am Vorabend noch kräftig geregnet hatte, war es zum Start der 3. Etappe trocken und das sollte auch weiterhin so bleiben. Leider hatten wir es wieder nicht geschafft, rechtzeitig in den Startblock D zu kommen und so standen wir erneut fast in der letzten Reihe.

Es ging durch die schmalen Gassen aus Brixen raus und dann fast 30 Kilometer den Berg hoch. Ich hatte trotz meiner gewohnten Vorkehrungen (ABC-Pflaster) nach dem „Kaltstart“ keinen guten Tritt und kämpfte gegen meine Schmerzen und die Gedanken aufzuhören. Es machte keinen Spaß und ich fragte mich, ob es unter diesen Umständen überhaupt Sinn machte weiterzufahren. Da kam Dick in seiner lockeren Art und Weise zu mir gefahren, machte Späße und merkte nicht wie es mir ging. Ich sagte ihm, dass ich zurzeit schlecht dran bin, mich nicht unterhalten wollte und lieber alleine fahren wollte. Dies hatte ich sicherlich aus der Frustration und Stimmung heraus recht schroff geäußert, wofür ich mich bei ihm, beim nächsten Treffen an der Verpflegungsstation, entschuldigte und wir uns über unser weiteres „Zusammenfahren“ verständigten. Es machte keinen Sinn Dick den Spaß zunehmen, ihm meinen Rhythmus aufzuzwingen, nur damit er neben mir her fuhr oder in meiner Nähe war.

Von nun an hatte Dick freie Fahrt - kein warten auf der Passhöhe – er konnte sein Rennen fahren.

Für mich galt ab diesem Zeitpunkt umso mehr die Devise:
POWER-ON and you will finish

Da ich diese Strecke auf der Transalp 2006 mit Falk gefahren war, suchte und fand ich immer wieder markante Punkte oder erinnerte mich an viele Stellen wieder. Es half mir mich zu motivieren und mein Durchhaltevermögen zu stärken.





Nach der 2. Verpflegung in Reischach wusste ich, dass es in einem Waldstück eine schmale Straße, mit heftigen kurzen Anstiegen, zu bewältigen gab. Darauf eine Passage durch Wiesen und Weidelandschaft folgte und bei Olang es eine Stelle gab, an der freundliche Menschen die vorbeifahrenden Transalp-Teilnehmer mit Wasser und einer Gartendusche beglückten.
Kurz nach dieser Stelle stoppte ich auch wieder an dem Hotel, wo Falk und ich mich 2006 „verpassten“, um
eine Erinnerungs- oder auch vorgezogene „Furkelpass-Gipfel-Cola“ zu trinken.
Von da aus hieß es noch 10 Kilometer mit ca. 800 Höhenmetern und teilweise 15% Anstiege bis zur Passhöhe zu bewältigen.

   
Die darauf folgende Abfahrt nach St. Vigil war die beste Belohnung für die bewältigten Strapazen.
Gut ausgebaute Straßen, glatter Belag, kaum Verkehr – perfekte Voraussetzungen um es mal „laufen zu lassen“.


 

Kurz vor dem Ziel sah und hörte ich Dick.
Er hatte gewartet und rauschte kurz nach mir in St.Vigil über die Ziellinie.
Was für ein Ritt und auch die 3. Etappe hatte ich geschafft.

Bei der Zielverpflegung, mit leckeren Nudeln, traf ich auch

Tanja und Reinhard – Team „Wetterau Express“ 

Sie waren scheinbar kurz vorher in St. Vigil eingetroffen.
Nach einem netten Gespräch mit ihnen verabschiedeten wir uns
zur „Kurzetappe mit Bergwertung“ - Anfahrt zum Hotel.


Im Hotel Mirabel hatten wir ein sehr geräumiges Zimmer und erlaubten und den Luxus, die Wäsche von Hotel waschen zu lassen. Während ich duschte, kümmerte sich Dick darum.

Als er nach einer halben Stunde wieder kam, hatte er mit der „Falke-Gruppe“ („Auslese vom Spitzingsattel“ und „Fette Kette“.) ein Bierchen getrunken und von Susen gehört, dass die Pasta-Party diesmal erst um 19 Uhr beginnt.

So hatten wir noch genug Zeit um die Räder zu präparieren, uns über den erlebnisreichen Tag auszutauschen und uns bis zu unserem Massage-Termin auf dem Bett auszuruhen. Als wir um 19:30 kurz vor den Massage-Zelten die „Falke-Gruppe“ mit einem Eis in der Hand trafen und hörten, dass es bereits ab 17:30 Uhr Essen gab, hatte ich arge Bedenken, dass wir um 20:15 Uhr noch was bekommen würde.


... eine bildliche Darstellung der augenblicklichen Team-Stärke

Die Party war zwar schon gelaufen und die Bühne wurde bereits abgebaut, aber wir bekamen noch „das volle Programm“ aufgetischt. Nudelauflauf, ein halbes Hähnchen mit Kartoffel – und Tomatensalat incl. Bier sowie Cola oder Wasser.
Und das sogar mit Nachschlag. Hut ab – St. Vigil hatte bisher immer eine sehr gute und ausreichende Kost geboten.

Und für uns endete der Tag so wie er begonnen hatte –
spät in den Startblock – etwas später das Etappenziel erreicht und spät,
aber nicht zu spät noch was gegessen.

Bis später.

Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 6:36.05,9   -    70 Platz –Kategorie    -   507 Platz-OVERALL





Etappe 4

St. Vigil in Enneberg (I), - 1.202 Meter
Die privilegierte Lage von St. Vigil am nördlichen Rand der Dolomiten,
am Eingang des Enneberger Tales, ist für Wanderer, Rennradler und
Mountainbiker ideale Ausgangsbasis. In kürzester Zeit steht man vor
hohen Felswänden oder inmitten unberührter Hochplateaus. Nicht nur
die Jeantex-TOUR-Transalp macht in diesem Jahr Station in St. Vigil,
sondern auch der Giro d’Italia, am 26. Mai 2008.

Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

4. Etappe : St. Vigil nach Sexten               


Gesamtstrecke: 130,40 km Höhenmeter: 3190 Hm bergauf
Pässe: Passo Valparola, Passo Falzarego, Passo Tre Croci



Etappen-Vorstellung von Uli
  Stanciu
Radeln mit Aussicht
Am vierten Tag geht es auf einer eher leichten Etappe durch das Herz der Dolomiten: Leicht bergauf durchs Gadertal nach La Villa, dann über St. Kassian zum Valparola Pass und schließlich bergab zum Passo Falzarego. Dann weiter leicht bergab nach Cortina d’Ampezzo. Ab hier ist die Strecke für die Jeantex-TOUR-Transalp Neuland. Zum ersten Mal fahren die Teams auf den Passo Tre Croci und weiter zum Lago di Misurina, die bekannten Drei Zinnen immer im Blick. Ab Kilometer 70 rollt man hinunter nach Schluderbach und weiter über Toblach nach Innichen. Zum Etappenzielort Sexten gibt es noch einen kleinen aber weniger steilen Anstieg.


... oder mein Kampf gegen alles was sich bewegt

Nach einer geruhsamen Nacht, in der ich zum ersten Mal gut schlafen konnte, lockte die Sonne und der Startblock D.
Diesmal früher als sonst, und somit bekamen wir auch etwas von der Stimmung dort mit.

Pünktlich um 9 Uhr ging es erstmal neutralisiert bis Zwischenwasser und dann das Tal hinauf nach La Villa.
Dick und ich fuhren eine ganze Zeit gemeinsam, doch irgendwann zickte mein Rücken und ich musste ihn ziehen lassen.










Im weiteren Verlauf war es nicht einfach mich am Ende des abgeschirmten Fahrerfelds zu behaupten.
Der TOUR-Wagen „FINE GARA“ bewegte sich nur 50 – 100 Meter hinter mir. Ich wollte aber auf keinen Fall hinter dieses Fahrzeug zurückfallen, da viele Kleinlaster und Autos ihm folgten.

Auf deren Abgase wollte ich gut und gerne verzichten.










Mein Wettstreit dauerte ca. ein halbe Stunde,
dann führte unser weiterer Etappenverlauf über eine Nebenstrasse,
auf der uns die meisten Fahrzeuge nicht mehr verfolgten.


An der Verpflegung kurz vor dem Passo Valparola ging ich zum TOUR-Doc und ließ mir eine Schmerztablette geben.
Gestärkt mit Salzstange (gut gegen Muskelkrämpfe) und Datteln sowie einem COLA-PowerBar-Riegel und frischem Wasser in den Trinkflaschen fuhr ich über die Passhöhe, dem Passo Falzargo.
Es folgte dann die herrliche Abfahrt runter nach Cortina d’Ampezzo.
In der Stadt war sehr starker Verkehr mit Stau und
ich war froh als ich die Nebenstraße zum Passo Tre Croci erreichte.

Auf den nächsten 9 Kilometer waren fast 600 Höhenmeter zu bewältigen, danach am Lago die Misurina vorbei und in einer Abfahrt bis Innichen.









Auf dem letzten leichten Anstieg bis nach Sexten hatte ich ein Team ca. 300 Meter hinter mir.
Ich wollte mich auf den letzten 6 km des Tages nicht mehr überholen lassen,
schaute mich häufig um und kämpfte um diesen geringen Vorsprung.

Nach 5:34.08 hatte ich die Etappe beendet und, wenn man so will, vor dem besagten Team gewonnen.







Dick hatte Sexten schon 1:13 Stunden vor mir erreicht und war bereits mit Susen und Mike zu unserem Hotel gefahren.

Er hatte mir freundlicherweise meine schwere Tasche aufs Hotelzimmer getragen und saß dort vor dem Fernseher und verfolgte die Österreich-Rundfahrt.






















Das Zimmer hatte einen Balkon, auf dem wir gut unsere gewaschen Radklamotten in der Sonne trocknen konnten
und diesen fantastischen Ausblick.



                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
 




Zur Pasta-Party machten wir uns mit den Rad Rebellen gemeinsam zu Fuß auf den Weg und standen dann erstmal in einer langen Schlange.


Scheinbar gab es mit irgendwas Schwierigkeiten beim Pasta-Party-Team, so dass es erst nach 18 Uhr Einlass für uns zu Spinat-Nudeln mit Tomatensoße, Ochsen vom Grill mit Back-Kartoffeln und reichlich Kuchen gab.


Einigen Teilnehmern dauerte das zu lange und sie versuchten ihr Glück in den umliegenden Restaurants.






 Diesmal waren wir nicht zu spät sondern saßen in der ersten Reihe.



Wir konnten sogar an diesem Tag die ganze Siegerehrung bis zum Ende mitverfolgen und
waren trotzdem pünktlich um 19:45 bei der Massage.


Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 5:34.08,0   -    70 Platz –Kategorie    -   504 Platz-OVERALL


Kleine Randbemerkung:


Nicht nur das wir mit unseren früheren JTT-Teampartnern

- Ad und Falk –

stetig per SMS in Kontakt standen und von ihnen hilfreich motiviert wurden,
sondern auch die „Freunde der Röhrborngasse“ verfolgten meine „Tour der Leiden“ mit großem Interesse.






So meldeten sich Frank und Klaus

an diesem Abend um 21:30 Uhr

nach ihrer kleinen MTB-Tour aus dem Biergarten und

wollten wissen wie ich die Königsetappe überstanden habe.
 



Sehr nette Geste, hat mich sehr gefreut!!!


Danke für Euren sportlichen Zuspruch an diesem Abend














Etappe 5

im Hochpustertal/Südtirol (I) - 1.310 Meter

Sexten ist ein kleines Bergdorf im Hochpustertal, dem östlichsten Tal
Südtirols an der Grenze zu Österreich. Der gemütliche Ort ist geprägt
von Bergbauernhöfen am Südhang, Lärchenwiesen im Fischleintal, den
schattigen Fichtenwäldern und der Nemes Alm. Sind es im Sommer die
Wanderer, Biker und Alpinisten, so kommen im Winter die Skifahrer
und Langläufer auf den ausgedehnten Loipen und Pisten voll auf ihre Kosten.

Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

5. Etappe : Sexten nach Falcade                 


Gesamtstrecke: 128,19 km Höhenmeter: 3133 Hm bergauf
Pässe: Kreuzbergpass, Passo San Antonio, Passo Cibiana, Passo Staulanza



Etappen-Vorstellung von Uli
Neue Wege entdecken
Ab der fünften Etappe bewegt sich die Jeantex-TOUR-Transalp auf einer völlig neuen Straßenroute: Von Sexten geht es über den Kreuzbergpass und den Passo San Antonio ins Cadore. Es ist eine harte Etappe. Mit 3.133 Höhenmetern ist bei den Fahrer nicht nur eine Top-Kondition gefordert, sondern auch eine gute Fahrtechnik: Über schmale, holprige Sträßchen führt der Weg bis zum kaum bekannten Passo Cibiana. Berauschend ist dann jedoch die Strecke über den Passo Staulanza. Ein landschaftliches Highlight ist die Fahrt auf der gut asphaltierter Straße zwischen dem mächtigen Kamm der Civetta und
der imposanten Felsenburg des Monte Pelmo. Nach einer langen Abfahrt über Selva di Cadore und Alleghe nach Cencenighe folgt zum Abschluss nochmal eine machbare Bergstrecke nach Falcade.


Die Königsetappe - 130 km mit 3.150 hm

auf 4 Anstiege verteilt - immerhin 24,23 hm pro km - und das nach bereits 450 km mit ca. 10.600 hm in den Beinen.

Aber der Reihe nach.  
Frühstück war für mich wie gewohnt um 6  Uhr.

Dick pflegte ab diesem Zeitpunkt die Ruhe vor mir (leichte bis mittelschwere Nachtgeräusche)
zu genießen und stand immer etwas später auf.


An diesem Morgen aber war er etwas früher aus dem Bett und in Eile, da er beim Rose-Service versuchen wollte seine Kassette zu wechseln.

Wir verabredeten uns diesmal direkt im Startblock

D
.


Als ich los wollte und den Blick noch mal durchs Zimmer schweifen ließ, entdeckte ich auf dem Sofa

                       die gelben Trinkflaschen von Dick.

In alter Manier eines Wasserträgers rollte ich mit den Flaschen unter dem Trikot zum Start und
hielt Ausschau nach meinem Teampartner.
Ich hoffte, dass er das Fehlen der Flaschen bemerkt hatte und mich im Starbereich suchen würde statt
zum Hotel zurück zu fahren.






So war es dann auch.

Um kurz vor 9 Uhr kam Dick,
zwar noch mit der alten Kassette am Rad,
aber immer noch zeitig genug um schnell mal
zu telefonieren.

Der Etappenverlauf war so wie am Tag zuvor.
Dick und ich fuhren eine ganze Zeit gemeinsam – bis fast zur Passhöhe vom Kreuzberg – und dann
„fuhr er schon mal vor und kündigte mich für „etwas später“ im Zielbereich an.“

Wie immer – nach dem Gipfel folgte eine schöne Abfahrt – diesmal bis Padola,
um anschließend den 2. Tagesanstieg – den Passo San Antonio zu „erfahren“.

Kurz vor Auronzo fuhr plötzlich Uwe vom Team Fette Kette neben mir.

Ich war völlig erstaunt, da er sonst weit, weit vor mir im Fahrerfeld zu finden war.
Während wir zusammen weiter fuhren, erzählte er mir was geschehen war.

Auf der Abfahrt vom Passo San Antonio hatte er in einer scharfen links Kurve
am Vorderrad einen Reifenplatzer, den er glücklicherweise ohne Sturz überstand.

„Nomen est Omen“


Wir hatten Anschluss an eine kleine Gruppe gefunden, doch konnte ich das recht stramme Tempo im welligen Gelände nach einigen Kilometern nicht mehr halten.

Uwe erzählte mir am Abend in Falcade, dass ihn seine „Zwangspause am San Antonio“
ca. 20 Minuten gekostet hatte. Ich dachte mir – lieber so als anders.



Nun neben der Gewöhnung an das frühe Aufstehen, der zeitigen Taschenabgabe und die täglichen Strapazen mit meinen spezifischen Begleiterscheinungen hatte sich bei mir auch ein gewisses Ritual bei der Verpflegung eingestellt.

So standen Salzstangen, Datteln und der neue PowerBar-Cola-Riegel bei der 1. Verpflegung auf meinem Speiseplan.

Der Koffein -Gehalt in diesem Riegel war für mich sehr deutlich spürbar, so dass ich, wenn ich ihn erst im späteren Verlauf der Etappen verzehrt hatte, nachts schlechter schlafen konnte. Außerdem ersparte er mir die „berühmte Gipfel-Cola“, was für mich in diesen Tagen ja ein brauchbarer Zeitgewinn darstellte.

Von der Verpflegungsstelle in Pieve di Cadore fuhr ich in einer kleinen Gruppe bis zum 10 km langen Anstieg auf den Passo Cibiana, den wir auch fast geschlossen meisterten. Es war sehr warm an diesem Tag – viel Sonne, wenig Schatten und kein Wind – und mein ABC-Pflaster heizte mir zusätzlich gut ein. Aber diese Bedingungen bekamen mir besser als der Regen und die Kälte wie auf den ersten beiden Etappen.

So konnte ich es auch auf der Abfahrt mal wieder richtig gut laufen lassen.
Es heißt zwar ein Rennen gewinnt man Bergauf, aber man kann auch „verlorene“ Zeit auf einer Abfahrt wieder reinholen.

Die nächste Verschnaufpause an diesem Tag gab es für mich bei der Verpflegung auf dem Gipfel des Passo Staulanza.
Die Abfahrt bis Alleghe führte durch eine traumhafte Landschaft, die man nur teilweise, durch die hohen Geschwindigkeiten und die dafür erforderliche Konzentration auf die Straßenführung, wahrnimmt.
In Alleghe - 2006 Etappenziel auf der legendären Regenetappe - musste ich eine kleine Zwangspause einlegen, da mein linker Fuß sehr schmerzte und der große Zeh ohne Gefühl war.
Auf der weiteren Abfahrt durch das Tal bis Cencenighe hatte ich kräftigen Gegenwind, so dass ich trotz Gefälle gut in die Pedale treten musste, um eine passable Geschwindigkeit zu halten. Nach dem Abzweig Richtung Falcade führte die Strecke durch einen langen, verkehrsreichen Tunnel und dann erschien auch schon ein Ortsschild mit dem Schriftzug FALCADE.

Doch bis zum Ziel hatten wir noch einen fast 9 km langen Anstieg hoch, der nicht enden wollte.
Als ich so in meinem Tempo den Berg hochfuhr, überholte mich ein Teilnehmer,
den ich wiederum kurz vorher überholt hatte und meinte:
Bis später dann
.

Eigentlich hatte ich keinen Bock mehr und wollte so weiter fahren, aber dann dachte ich mir:
Ne, aber du lässt dich doch jetzt nicht von dem abhängen.

OK, das letzte Rennen für diesen Tag war eröffnet. Ich ging noch mal aus dem Sattel und schloss die kleine Lücke zu ihm.
Wir näherten uns dem Ziel und auf beiden Seiten spürte man die Absicht vor dem anderen die Ziellinie zu überfahren.
Aus dem morgendlichen Briefing war mir noch im Kopf, dass das Ziel links ab von der Hauptstrasse liegen sollte.

Als ich den freundlichen Helfer winkend mit seiner gelben Fahne auf der Straße sah,
setzte ich zum Überholen an und bog auf die Ziellinie ab. Mein Mitstreiter hingegen rauschte geradeaus weiter und als die weiteren Helfer ihn auf seinen Fehler hinwiesen, hörte ich nur sein lautes Fluchen.

Auch so kann man „Tagessieger“ werden.




Spaß muss sein auf der Transalp – sonst kommt keiner mehr



 

Im Nachgang zu der kleine Story schickte mir
Olli vom Team Sülfmeister dieses Foto.

Wie man schnell erkennen kann, keine unbeschriebenes Blatt auf dem Rennrad.

Olli hat 2008
bereits zum 4. Mal die Jeantex-TOUR-Transalp
als FINISHER beendet.

RESPEKT


Gut, auch die Königsetappe hatte ich geschafft.
Jetzt musste ich nur noch unser Hotel finden - 
was gar nicht mal so einfach war,
da mich viel Ortsansässige quer durch die Pampa schickte.





Weit ab vom Schuss lag unsere Bleibe,
so dass wir uns mit Susen und Mike entschlossen nicht zur Pasta-Party zu fahren sondern im Hotel-Restaurant etwas zu essen.


Pizza, Salat und ein kühles Bierchen schmeckten sehr gut, doch war mal wieder Eile geboten.











Schließlich hatten wir um 19:45 Massage-Termin



– ich diesmal nicht bei Michael und Dick dafür etwas später.

Insofern nutzte ich die Gelegenheit nach der Massage noch mal schnell bei der Pasta-Party vorbei zuschauen,
um noch etwas zu essen und die Ergebnislisten der Mixed und GrandMaster – Kategorie zu besorgen.

Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 7:32.40,7   -    68 Platz –Kategorie    -   502 Platz-OVERALL
   



Etappe 6

in den Dolomiten/Südtirol (I) – 1.165 Meter

Falcade liegt auf einem weiten, sonnigen Hochplateau, in einer Höhe
von über 1.100 Meter. Viele bekannte Gipfel der Dolomiten schmiegen
sich um den Ort: Im Süden die Pale di San Martino, und die Cime del Focobon.
Im Norden die Felswände der Marmolada und der Cime del Auta Gruppe.
Nach Osten die Civetta Gruppe und im Hintergrund der Monte Pelmo.
Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6 * Etappe 7 

6. Etappe : Falcade nach Feltre                        


 
Gesamtstrecke: 115,90 km  Höhenmeter: 3239 Hm bergauf
Pässe: Passo Valles, Passo Rolle, Passo Cereda



Etappen-Vorstellung von Uli
Grandiose Landschaft
Von Falcade zieht sich die Strecke erst einmal knapp 900 Höhenmeter bergauf zum 2.031 Meter hohen Passo Valles. Nach kurzer Abfahrt biegen die Fahrer ab zum 1.980 Meter hohen Passo Rolle. Hier oben befinden sich die Teams direkt unter den Pale di San Martino, mit ihren mächtigen und schroffen Felstürmen. Sehr kurvig geht es runter über San Martino di Castrozza nach Fiera di Primiero. Über den Passo Cereda dann ins Valle del Mis, einem unberührten Tal im Nationalpark der Belluneser Dolomiten. Auch hier werden die Tunnel durch die lokale Feuerwehr für die Fahrer beleuchtet. Über eine paar kleine
Hügel noch und das Zentrum von Feltre ist erreicht.

......   lange und berauschende Abfahrten

Nun, auch diesmal verließen wir als letztes Team das Hotel, aber waren frühzeitig am Start.



   

Während Dick seine "Rennstrategie" für die Etappe noch per Telefon und danach im Austausch mit Lars festlegte,

traf ich mich mit Klaus und Stefan im Startblock D.

Klaus erzählte, dass er sehr müde Beine hat, schlecht geschlafen hatte und froh wäre, wenn er die Etappe bereits geschafft hätte.

Stefan sprach im gut zu und erinnerte ihn daran, viel zu trinken, da es sehr heiß werden sollte an diesem Tag.

Wir hörten Uli beim morgendlichen Briefing, wie er von gefährlichen dunklen Tunneln sprach und das wir unbedingt langsam und vorsichtig diese Passage nehmen sollten.

Countdown - ..... 4, 3, 2, 1 - Start der vorletzten Etappe.

Wieder ging es direkt in einen Anstieg, diesmal auf den 2031 hohen Passo Valles. Das Wetter war angenehm sonnig, die Sicht auf die Berglandschaft klar und ich ließ es ruhig angehen.
Klaus, Stefan und Dick verlor ich aus den Augen und nach einer kurzen Abfahrt ging es auf die 2. Passhöhe und zur ersten Verpflegung des Tages - auf dem Passo Rolle.

Kurz nach der Verpflegung überholte ich einen ältern Teilnehmer, mit dem ich von diesem Zeitpunkt an gemeinsam und mit abwechselnder Führung die gigantisch lange Abfahrt bis nach Fiera di Primiero fuhr. Der Kerl hatte eine wirklich gute Fahrtechnik und einen geschulten Blick für den richtigen Bremszeitpunkt, um schnell und auch sicher den Berg runter zu kommen, und die Kurven zu meistern. Es machte mir riesig Spaß und war mein 1. Highlight auf diese Etappe.

Auch den letzten richtigen Pass der Jeantex-TOUR-Transalp -  Passo Cereda - fuhren wir zum größten Teil gemeinsam.           Er erzählte mir dabei, dass er vor der Transalp ein Felt-Rennrad gefahren ist, womit er aber sehr unzufrieden war, und jetzt froh sei auf einem Bianchi den "Ritt über die Berge" angetretenen zu sein.

Der Kerl hatte weißgraue Haare und einen Norddeutschen Dialekt - schade, dass ich seine Startnr. nicht behalten habe.      Hätte mich mal interessiert wo er zum Schluss gelandet ist.

Die 2. Tagesverpflegung war auch oben auf der Passhöhe und nach einer kurzen Verschnaufpause nahmen wir -                      " das ALU (haarfarbige)- Abfahrtsduo" - mit weiteren Mitstreitern den nächsten Streckenabschnitt in Angriff. Wir fuhren in das Tal - Valle del Mis - mit den angekündigten dunklen Tunneln. Teilweise waren die Tunnel wirklich absolut unbeleuchtet, durch den schlechten Straßenbelag mit Schlaglöschern und der kurvigen Straßenführung SUPER gefährlich.

In dem darauf folgendem welligen Gelände ging es in einer 7-köpfigen Gruppe weiter und wir sammelten immer wieder mal Einzelkämpfer auf, die sich uns anschlossen.

So kam es ca. 20 km vor dem Etappenziel -, dass auch Klaus vom Team Oid Guna sich zu unserer Gruppe dazu gesellte.      Der "alte Tiefstapler" morgens erzählt er mir was von müden Beinen und bis hierhin war er mir davon gefahren.

Hinter dem Städtchen Sospirolo braute sich am Himmel ein Gewitter zusammen und kurz darauf, nach einem kleinen Anstieg, in dem sich unsere Gruppe etwas auflöste, begann es kräftig zu regnen. Ich hielt an, um meine Regenjacke anzuziehen und fuhr danach alleine weiter. Nach etwa 3 km sah ich vor mir in ca. 500 Meter Entfernung Klaus fahren. Ich brauchte eine ganze Weile bis ich ihn eingeholt hatte und merkte, dass er etwas Windschatten vertragen könnte. Ich setzte mich vor ihn und so fuhren wir dann gemeinsam dem Ziel entgegen. Der Regen stoppte und kurz vor Pedavena war die Straße auch wieder trocken.

Die Ortseinfahrt von Pedavena, wo abends die Pasta-Party stattfand, war mit bunten Luftballons geschmückt und im Ort sammelten wir noch weitere Fahrer ein. Im Pulk schlängelten wir uns in Feltre durch den Verkehr. Streckenposten wie sonst üblich entdeckten wir nicht. Auch war die Ausschilderung recht dürftig und so kam es, dass wir uns verfuhren.

Ein Teil der Gruppe fragte zwei Polizisten, ich dagegen fuhr noch mal ein Stück zurück und nahm dann den Weg durch eine Einbahnstraße -  entgegen der Fahrtrichtung. Scheinbar völlig korrekt, denn am Ende der Straße fand ich wieder einen Wegweiser zur langen Zieleinfahrt von Feltre.


"Tolle Wurst" dachte ich mir, "da rackerst du dich am Berg ab, fliegst fast die Berge wieder runter und verbrauchst richtig Körner auf den flachen Passagen, um dann wegen schlechter Beschilderung Zeit zu verlieren."

Klaus und der "Rest der Falschfahrer" kamen ca. 3 Minuten nach mir ins Ziel.

Bingo - mit 2 gut belegten Schinken-Brötchen und einem frisch gezapften Bierchen feierte ich die gemeisterte letzte Bergetappe und meine Ankunft in Feltre

Unserer Tagewerk –
Fahrzeit 6:06.52,0   -    66 Platz –Kategorie    -   496 Platz-OVERALL

Zur weit entfernten Pasta-Party hatten wir keine Lust mehr zu fahren und machten es uns mal wieder in unserem Hotel-Restaurant gemütlich. Cola, Bier und Rotwein - solo oder auch gemischt - das sind an diesem Abend die Getränke für die perfekte Regeneration zur letzten Etappe der Jeantex-TOUR-Transalp 2008.


  

....... flach und schnell nach Bibione ......

Etappe 7

Feltre in Venetien (I) - 325 Meter

Feltre ist eines der eindrucksvollsten Beispiele einer befestigten Stadt
in Venetien. Die Stadt liegt im Zentrum eines natürlichen
Amphitheaters von außergewöhnlicher Schönheit, am Fuße der
Voralpen. Die historische Altstadt gleicht einem Freilichtmuseum. Im
Hinterland Feltres liegt der Naturpark Belluneser Alpen, den man mit
dem Mountainbike oder dem Rennrad erkunden kann. Wer Lust hat,
geht wandern oder unternimmt mit erfahrenen Bergführern
interessante Klettertouren.


Etappe 1 * Etappe 2 * Etappe 3 * Etappe 4 * Etappe 5 * Etappe 6

7. Etappe : Feltre nach Bibione               


Gesamtstrecke: 154,80 km  Höhenmeter: 446 Hm bergauf
Pässe: kein Pass - Flachetappe



Entspannt ausrollen zum Meer
Nach sechs Bergetappen radeln die Teams heute ohne größere Anstiege nach Bibione an der Adria. Von Feltre führt die Strecke immer leicht bergab in die Nähe von Valdobbiadene. Weiter entlang der Flüsschen Piave und Livenza durch die norditalienische Ebene. Jetzt können die Fahrer Windschatten fahren oder Ausreißversuche starten. Über knapp 155 Kilometer geht es die 446 Höhenmeter fast nur bergab bis in den großen Badeort Bibione. Das Ziel liegt auf der Piazza Zenith direkt am Strand. Den Sprung ins erfrischende Nass hat sich wohl jeder Fahrer verdient. In Bibione wird zum Abschluss eine Beachparty gefeiert, mit Siegerehrung und Finisher-Trikot-Übergabe.
                               
 



Bibione in Venetien (I)

Die 3.000-Seelen-Stadt liegt nordöstlich der Mündung des Flusses
Tagliamento und bietet unbegrenzte Möglichkeiten für einen
traumhaften Urlaub am Meer. Das Küstenstädtchen schmiegt sich an
einen acht Kilometer langen Strand, an manchen Stellen ist das
Sandband bis zu 400 Metern breit. Wassersportler werden begeistert
sein. Doch auch Velo-Fans kommen hier auf ihre Kosten: etwa 30
Kilometer toll ausgebaute Radwege gibt es - meist durch unberührte
Natur.

Früh in den Startblock …

eine "gute Gruppe" finden und dann mitfahren …. mal sehen wie es so läuft ...

So oder so ähnlich waren unsere Gedanken und die Strategie am Vorabend für die letzte Etappe der Jeantex-Tour-Transalp 2008.

Aber - Früh in den Startblock - das hätte uns aus dem morgendlichen Rhythmus gebracht. ;-)

Die "Verabschiedung" von unserem Hotel verzögerte sich etwas und die Anfahrt zum Startbereich führte uns direkt in den Startblock C, so dass wir die letzte Musik bis zum Startschuss von dort hörten.

OK, den kleinen Zeitversatz bis zum Start der Teilnehmer aus dem Block D hatten wir so "gewonnen", doch die Etappenlänge und Zeitmessung ist falt für alle gleich - von der Startlinie bis zum Ziel.

Nach wenigen Straßenzügen in Feltre wurde direkt mit hohem Tempo gefahren. Wir hatten uns einer schnellen Gruppe angeschlossen und die ersten 10 Kilometer waren flott auf dem Tacho. Mir war das Tempo und der Pulsbereich in dem ich fuhr zu extrem, so dass ich Dick in der Gruppe ab KM 14 ziehen ließ.
Kurz drauf hörte ich Mike, der die nächste Gruppe anführte sagen "Komm häng Dich rein"

Aber auch hier wusste ich, dass ich das Tempo auf keinen Fall die nächsten 140 km mithalten konnte und ließ erneut abreizen.

Bei der nächsten Gruppe war unschwer zu erkennen wo sie gestartet waren.
Corinna und Sandra vom Team Attacke aus Block D fuhren hier mit und ich schloss mich ihnen an.
Mit Corinna unterhielt ich mich eine Weile und das Tempo sowie die Fahrweise in dieser Gruppe passten hervorragend.
Schnell war die erste Verpflegungsstelle erreicht, nur kurz die Wasserflaschen füllen und weiter ging es dem Ziel entgegen.

Ich fuhr in einem Pulk von ca, 150 Teilnehmern und es war schon manchmal verwunderlich was einige Mitstreiter so unter "in der Gruppe fahren" verstehen. Unruhige Fahrweise, zu starkes abbremsen oder stetig von links nach rechts wechseln - hat mich tierisch genervt und meisten konnte ich die Leute überholen, um nicht durch sie auch noch in einen Sturz verwickelt zu werden.

Unsere Gruppe wurde von einem großen kräftigen Fahrer angeführt, der mächtig für Geschwindigkeit sorgte und dem es sichtlich Spaß machte diesen ganzen Tross zu ziehen.

Begleitet wurden wir von einem Marschall und einem Kradpolizisten, der mit Blaulicht voraus fuhr und den Gegenverkehr immer wieder zum Stillstand am Straßenrand brachte.

Schon ein tolles Gefühl so durch die Gegend zu fahren.

Was ich absolut schlecht und gefährlich fand, und letztendlich auch zu einem Sturz in der Gruppe führte, waren die Passagen in den Weinfelder und über die Deichwege.

Je näher wir dem Meer kamen, nahm auch der Wind zu und die große Gruppe zersplitterte.
Die Stadteinfahrt nach Bibione erreichte ich mit 8 Fahrern.
Da ich mich mit Dick so abgesprochen hatte, dass wir diesmal gemeinsam durchs Etappenziel fahren wollten, und ich sicher war, dass Dick bereits irgendwo kurz vor dem Ziel auf mich warten würde, hielt ich Ausschau nach ihm.

Bingo – ich sah ihn am linken Fahrbahnrand stehen, klinkte mich per Handzeichen aus der Gruppe aus und rief ihm zu

„ Hey Dick, schwing Dich auf Dein Rad – jetzt wird gefinisht“.

Dick war völlig überrascht, kam dann angefahren und die Ziellinie passierten wir gemeinsam in Siegerpose.


TRIPLE-FINISHER

Dick war völlig ausgepowert, echt fertig und es stellte sich heraus, dass er nur 11 Minuten vor mir mit einer Gruppe ins Ziel gekommen war. Deswegen war er auch am Treffpunkt so verwundert und überrascht, mich bereits in Bibione zu sehen - eben halt nur etwas später. 



Im Zielbereich, wo ungewohntes Chaos an der Getränkeausgabe herrschte, traf ich dann auch Susen und Mike.
Wir beglückwünschten uns gegenseitig und waren alle der Meinung, dass diese Flachetappe doch sehr warm und schnell gewesen war.

  










 
TRIPLE

FINISHER